Leserbriefe

Ihre Meinung zählt!

Schreiben Sie uns Leserbriefe!

Sehr gerne nehmen wir auch Ihre Themenvorschläge entgegen: Worüber sollen wir berichten? Weisen Sie uns auf schlimme oder ärgerliche, aber auch erfreuliche Ereignisse, Personen und Themen hin.

Schicken Sie eine E-Mail mit Angabe Ihres Namens an unsere Redaktion:

Die Veröffentlichung Ihres Leserbriefs und eventuelle redaktionelle Kürzungen müssen wir uns leider vorbehalten. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis!

Leserbriefe:

11.03.2008
Zum Artikel: Zum Beispiel Hameln: Rettet die Altstadt!

Der Bummel durch das neue ECE-Center ist sehr reizvoll, das Erlebnis Altstadtgeschäfte ist schöner !

Während unseres Aufenthaltes im Hils ist es für meine Frau und mich, meine Kinder und Enkelkinder in jedem Jahr Pflicht, einige Male nach Hameln zu fahren. Die Attraktivität der Fußgängerzone ist gegenüber anderen Nieders. Städten fast unübertroffen. Das Flair und die Schönheit der Fachwerkfassaden sind nicht zu toppen. Wer ECE  Center in verschiedenen deutschen Städten häufiger besucht hat, findet sie stupide und langweilig. Sogar die Möblierung ist in einigen Centers baugleich ! Die Städte haben an den ECEs wahrscheinlich viel Geld verdient. Könnten sie dieses Geld nicht reinvestieren ? Die Fußgängerzonen mit ihren kleinen Geschäften und sonstigen Kostbarkeiten leiden immer wieder unter schlechtem Wetter. Nicht ganzheitliche , sondern partielle Glasüberdachungen könnten hier eine echte Alternative zum ECE darstellen und die Fußgängerzonen attraktiver machen. Nachdem die meisten Politiker nun ihr ECE in Hameln haben, sollten sie sich Gedanken über das Leben der Fußgängerzonen machen und schnell handeln ! Wer stark genug ist ein ECE, das gerade Mode ist, zu fordern, der sollte auch in der Lage sein bei einer  Herzoperation mit guten Ideen erfolgreich zu sein !

Eberhard Valentin

17.04.2007
Zum Artikel: Im Land der Kulturbanausen der Esskultur

Der Unterschied von "sich belohnen" und "sich etwas gönnen" wird nicht klar genug abgegrenzt, man tut des Guten zuviel und nimmt "vorgefertigtes" als gottgegeben hin - Essen wie bei Muttern, die auch nicht gescheit kochen konnte, da schmeckt das Fertigprodukt "besser", oder wie gewohnt, und Liebe geht durch den Magen, der nicht mehr satt wird, weil das Essen mit Appetitverstärkern angereichert ist und der Mensch sich nach Liebe sehnt.

Also fragen wir nicht nach der Tischkultur und der Gesprächskultur bei Tisch, denn wer emotionalen Hunger hat, ist angeleitet, sich satt zu stopfen, und doch bleibt gewöhnlich ein unerklärter Phantomhunger http://fressnet.de/abnehmen.htm.

Klaus-Peter Baumgardt

11.09.2005
Haus und Grund Göttingen e.V. fordert Senkung der Mietnebenkosten

Der rasante Preisanstieg bei den Betriebskosten, insbesondere bei Erdgas, Heizöl und Strom in den vergangenen Jahren bereitet uns große Sorgen. Die jüngste Anhebung des Erdgaspreises mußten die Bürger im Versorgungsgebiet der Gemeindewerke Bovenden zum 5. September 2005 verkraften. Weitere Erdgasversorger in Göttingen und Südniedersachen haben bereits zum 1. August 2005 die Preise deutlich angehoben und ein Ende der Kostensteigerungen bei Erdgas und Heizöl ist nicht abzusehen. So hat sich der Preis für Heizöl in den letzten 2 Jahren verdoppelt. Auch die Strompreise haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht, während die Gewinne der großen Stromkonzerne beträchtlich gestiegen sind. Auch im Bereich der kommunalen Gebühren müssen sowohl Vermieter als auch Mieter wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Zum ersten Januar 2005 sind die Gebühren für die Abfallbeseitigung im Stadtgebiet um 41 % gestiegen und im Landkreis Göttingen um 57 %.

Zusätzlich zu diesen Kostensteigerungen müssen Vermieter und Mieter in den nächsten Jahren mit zusätzlichen Nebenkosten rechnen. Mit der Einführung des Energieprasses im Jahre 2006 werden weitere Kosten entstehen, die den Immobiliensektor belasten. Im Zusammenhang mit der Grundstücksentwässerung könnten ebenfalls in Zukunft weitere Kosten auf die Grundstückseigentümer zukommen. Eine Neufassung der Abwassersatzung der Stadt Göttingen wird zzt. in der Verwaltung vorbereitet.

Längst sind die Betriebs- und Nebenkosten zu einer Art zweiten Miete geworden. Diese Belastungen haben eine Höhe erreicht, die unzumutbar geworden ist. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit und im Wesentlichen stagnierenden oder gar sinkenden Realeinkommen wirken sich diese Belastungen doppelt schwer aus.

Haus + Grund Göttingen e.V. fordert daher alle Versorger sowie kommunalen Entscheidungsträger auf, den Immobiliensektor nicht mit höheren Kosten und zusätzlichen, vermeidbaren Gebühren zu belasten und vorhandene Einsparpotenziale auszuschöpfen. Unverhältnismäßige Gewinnsteigerungen aufgrund von überproportionalen Kostensteigerungen zulasten von Vermietern und Mietern müssen unbedingt verhindert werden.

Einen positiven Aspekt setzte hier ein Stromversorgungsunternehmen im österreichischen Schaffhausen. Dieses hat aufgrund eines im Vorjahr ausgewiesenen Gewinnes die Strompreise mit dem erklärten Ziel der Förderung der regionalen Wirtschaft gesenkt.

Verantwortungsbewusstes Handeln auf Seiten der Versorger und kommunalen Entscheidungsträger muss auch bei uns wieder Vorrang vor haltlosen Gewinnsteigerungen haben.

Haus + Grund Göttingen e.V.
Uwe Witting
Justiziar
0551-521012
Groner-Tor-Str. 1
37073 Göttingen

12.08.2005
Zum Artikel: Rette sich, wer kann: Fahrradfahrer in Göttingen

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte/r Frau/Herr D. C. Pardey,

endlich sagt mal jemand, wie es ist!

Noch zu ergänzen ist, daß Radfahrer/innen an Bushaltestellen grundsätzlich nie warten, bis die Fahrgäste ein- und ausgestiegen sind, sondern ohne anzuhalten durch diese Ansammlungen hinduchrasen, empört, daß der Radweg für einige Sekunden blockiert ist.

Auch die Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für Fahrräder unterstütze ich nachdrücklich, wobei allerdings das entsprechende Kennzeichen am Helm - nicht jedoch den Helm selbst! - für verzichtbar halte.

Die Eignungsprüfung ("Fahrrad-Führerschein") sollte für Kinder ab 10 Jahren verbindlich sein. Ab diesem Zeitpunkt müssen sie ohnehin nach der StVO mit dem Rad Radwege bzw. Straßen befahren und es entfällt das Haftungsprivileg nach § 828 II BGB.

Unerläßlich ist darüber hinaus eine Versicherungspflicht wie bei Kraftfahrzeugen. Es ist nicht weiter zu verantworten, daß die Opfer der abenteuerlichen Radfahrmanöver leer ausgehen, weil der/die Täter/in es bspw. für spießig hält, eine Haftpflichtversicherung zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Jürgen Vasel
Göttingen

30.05.2005
Zum Artikel: Zum Beispiel Braunschweig: Der Traum vom eigenen Schloss

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch den Hinweis eines Mitstreiters bin ich auf Ihre ausführliche Berichterstattung über das Geschäftsgebahren von ECE und die Situation in Braunschweig aufmerksam geworden. Vielen Dank für Ihre objektive und gute Berichterstattung über das Thema, insbesondere auch unter dem Aspekt des Umgangs mit dem Bürgerbegehren. Leider haben wir in unserer Stadt eine solch objektive Berichterstattung über das Thema nicht erfahren dürfen. Eine unvoreingenommene Berichterstattung unter Abwägung der Chancen und Risiken fand lediglich in der überregionalen Presse statt. Umso anerkennenswerter ist es, dass Sie sich des Themas ebenfalls mit der gebotenen Objektivität angenommen haben und die Geschäftspraktiken und Absichten von ECE sehr deutlich benennen.

Ein interessantes Thema könnte gerade für Göttingen auch die wenig eindrucksvolle Göttinger Vergangenheit des Braunschweiger Oberbürgermeisters Gert Hoffmann sein, der in seiner Studienzeit im NHB (Nationaldemokratischer Hochschulbund, NPD-nah) führende Positionen bekleidete. Vielleicht mögen Sie sich dieses Themas annehmen.

Viel Erfolg weiterhin!

Mit freundlichen Grüßen aus Braunschweig
Nicole Palm
Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens für den Erhalt des Schlossparks

24.02.2005
Zum Artikel: ECE und die Stiftung "Lebendige Stadt"

Sehr geehrte Damen und Herren,

schade, dass Sie Ihren Bericht über die Stiftung Lebendige Stadt nicht auch dazu nutzen, auf die ausgezeichneten Projekte des Stiftungspreises 2004 hinzuweisen, die ja eben gerade nicht dem typischen ECE-Schema entsprechen (Beispiel Generationenhaus Hesslach, noch mehr der vorwiegend privat finanzierte Aegidienhof Lübeck), sondern zeigen, dass lebendige Stadt eben auch andere Nutzungen zwingend benötigt.

Fördern Sie doch die Debatte über ernsthafte Alternativen für das Stadtbad-Areal, die ja gerade jetzt SPD und Grüne (und auch ProCity) einfordern. Gerade Ihre intensiven Kontakte zur Immobilienwirtschaft sollten dabei doch helfen können.

Es geht hier doch nicht nur um die Sicherung der innerstädtischen Einzelhändler vor ECE (offenbar Ihr bevorzugtes Thema), sondern auch um die Erarbeitung nachhaltiger städtebaulicher Konzepte und inhaltlicher Alternativen. Sonst machen ECE und die Verwaltung Ihr Geschäft und Ihnen bleibt -trotz aller Mahnungen- nur das Nachsehen.

Dies erleben wir gerade jetzt in Lübeck: Heute eröffnet P+C auf dem historischen Markt und die Bürgerinitiativen treten immer noch nach. Das ist unschön und bringt nichts. Aber echte Alternativ-Angebote hat z.B. der Einzelhandelsverband hier nicht entwickelt. Die Stadt hat dann eben das Grundstück wie geplant verkauft.

Die Hinweise des Oberbürgermeisters auf die Groner Straße und die Entwicklung im Sparkassengebäude scheinen mir da übrigens bereits in die richtige Richtung zu zielen. Gemäß GfK-Gutachten ist doch ein Textilhaus an der Weender Straße schon ausreichend, um die Innenstadt aufzuwerten. Dem Stadtbadgelände kann das nur recht sein.

Ich würde mir zu diesem Thema eine konstruktivere und optimistischere Berichterstattung von Ihnen wünschen.

Mit freundlichen Grüßen

Jörn Simonsen
Lübeck

16.02.2005
Zum Artikel: Dichtung und Wahrheit - 10 Argumente der ECE und warum Stadtpolitiker sie glauben

Sehr geehrte Damen und Herren!

könnte es sein, daß wir in Bezug auf die ECE gegen dasselbe Phantom kämpfen? Vielleicht wäre ein regelmäßiger informeller Austausch sehr sinnvoll! Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen das Newsletter der City Kaufleute Kassel empfehlen, unter www.einkaufen-kassel.de/newsletter finden Sie die aktuellen Entwicklungen in Kassel sowie viel Material über unseren Kampf gegen die ECE in der Vergangenheit (unter Archiv).

Die ECE will Göttingen 2005 nach eigener Aussage übrigens "Sturmreif schießen" in Form zweier großer Werbe-wellen, die Göttinger Kunden dazu bringen sollen, nach Kassel ins City Point und ins DEZ zu kommen. So lange, bis die Nerven der Göttinger Händler blank liegen und die geplante Baumaßname "durchgewunken" wird. Nach dem Motto: dann besser hier als in Kassel. Wir sollten uns da in keinem Falle gegenseitig ausspielen lassen, im Gegenteil.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Heitkamp
(Vorsitzender des Vereins City Kaufleute Kassel EV)